Stiftung
Corporate Identity
JBS
Johannes Beese Stiftung
Die Johannes Beese Stiftung steht für Verantwortung und Zukunft. Im Mittelpunkt ihres Handelns steht das Wohl der jüngsten Generation: Sie schafft Schutzräume für Kinder, in denen Geborgenheit, Sicherheit und Entwicklung möglich werden. Darüber hinaus fördert sie Bildung, Kultur und soziale Projekte, die Menschen stärken, Chancen eröffnen und gesellschaftlichen Zusammenhalt erlebbar machen. So entstehen nachhaltige Perspektiven, die weit über den Moment hinausreichen und kommende Generationen tragen.
Das Projekt für die Johannes Beese Stiftung war für uns ein Pro-Bono-Engagement, das uns direkt in Verantwortung genommen hat. Mit Initiativen wie diesen möchten wir etwas zurückgeben – und unseren Beitrag leisten, dort, wo es besonders gebraucht wird.
Focus & Impact
Corportate Identity
Digital
Social Media
Conception
Photoshootings
Productdesign
UI/UX
Webdesign
Developing
Visual- & Textconception
Video
Animation
Print-Design
Editorial-Design
Aus Verantwortung
wird Zukunft
Wo Grundformen zur Sprache werden
Mit dem Relaunch der Identität und der Entwicklung eines neuen Corporate Designs haben wir der Johannes Beese Stiftung eine visuelle Sprache gegeben, die auf klaren Formen basiert und interkulturell funktioniert. Sie transportiert die Werte der Stiftung über Grenzen hinweg – eine soziale Engagement-DNA, die Aufmerksamkeit verdient, weil sie etwas so Schönes schafft: Schutz, Möglichkeiten und Zukunftsperspektiven für Kinder und die, die nach uns kommen.
Für das neue Erscheinungsbild haben wir die Grundformen Quadrat und Kreis aufgegriffen – eine bewusste Referenz an die Grundfesten des Bauhauses. Spielerisch und doch präzise erlauben Quadrat und Kreis – Würfel und Kugel – eine ur-eigene Identität, die zählen darf, sich entwickeln kann und wachsen wird. Aus diesen beiden Formen haben wir die Bildmarke entwickelt: wandelbar, beweglich und bereit, immer wieder Neues zu zeigen. Auf dieser Basis entsteht aktuell eine eigene Display-Type, die der Stiftung künftig als prägnantes Schriftbild dient – vor allem in den großen und stärksten Signalen.
Für die Wortmarke der Johannes Beese Stiftung haben wir die Schrift Neue Plak gewählt. Ursprünglich Ende der 1920er Jahre von Paul Renner entworfen und 2018 als umfangreiche Schriftfamilie neu belebt, verbindet sie klare, industrielle Strenge mit charaktervollen Details. Diese Mischung aus geometrischer Präzision und lebendigem Ausdruck macht sie zu einer zeitgemäßen Wahl – stark, vielseitig und bestens geeignet für eine Wortmarke mit Wiedererkennungswert.
In der Kombination und den internen Distanzen von Bild- und Wortmarke entsteht ein starkes visuelles Fundament: Die klare, wandelbare Formensprache der Bildmarke trifft auf die charaktervolle Typografie der Wortmarke. Zusammen bilden sie ein einprägsames Zeichen, das die Identität der Stiftung präzise vermittelt und in unterschiedlichsten Kontexten sicher funktioniert.
Auch im Farbspektrum spiegelt sich der Anspruch der Stiftung wider, Grenzen aufzubrechen. Das spezielle Blau und das Rosa-Purpur sind bewusst gewählt: Farben, die historisch einmal ganz anders gelesen wurden. Bis ins frühe 20. Jahrhundert galt Rosa als kräftige, energiegeladene Farbe für Jungen, während Blau als sanft und rein den Mädchen zugeordnet war. Erst später wurden die Rollen vertauscht – und die heutige, vermeintlich ‚natürliche‘ Zuordnung entstand. Indem die Stiftung beide Farben miteinander verbindet, entsteht ein offenes, zeitgemäßes Farbbild, das über alte Stereotype hinausweist und Vielfalt sichtbar macht.








Aus Klarheit wird Identität
Auf den Punkt – in jeder Form.
Die Umsetzungen folgen derselben Haltung wie das neue Corporate Design: reduziert auf den Punkt, klar in der Aussage und konsequent in der Form. Sie schaffen Verlässlichkeit und setzen auf eine Sprache, die einfach verständlich ist – ohne Ablenkung, ohne Überflüssiges. Ob digital oder analog, ob in großen Botschaften oder kleinen Details: immer steht die Klarheit im Vordergrund. Jedes Medium trägt dazu bei, die Identität der Stiftung erlebbar zu machen und ihre Werte sichtbar zu halten. So richtet sich der Fokus konsequent auf das Hier und Jetzt – und zeigt zugleich die Richtung für das Morgen.
So wird Gestaltung zur Haltung.





